REGISSEUR THOMAS SIEBEN
Thomas Sieben (geboren 1976 in Köln) studierte nach dem Abitur 1996 Politologie an der Ludwig-Wilhelm Universität zu Münster. Am Massachusetts College of Art in Boston, USA studierte er von 1998 bis 1999 Film- und Fotografie.
Von 1999 bis 2001 arbeitete er als Producer und Redakteur bei mehreren Produktionsfirmen in München.
Thomas Sieben lebt und arbeitet als freier Journalist, Drehbuchautor und Regisseur in Berlin.
Projekte als Regisseur (Auszug)
2008 DISTANZ
Kinospielfilm
für GrandHôtelPictures GmbH
Drehbuch und Regie
2003 THERAPIE ZWECKLOS
Theaterstück nach Christopher Durang
mit Simone Hanselmann, Tina Bordihn, Nic Romm
Premiere am 27.1.2003 im Café Lichtenberg in Köln
2002 HIT AND RUN
Kinokurzfilm
für Junge Götter Filmproduktion
Drehbuch und Regie
nominiert für den Starter Regie Preis München |
DIRECTOR’S INTENTION
Die Idee bei DISTANZ ist es, den Zuschauer mit auf eine Reise zu nehmen, in das Leben eines Menschen, der immer wieder unvermittelte Gewaltakte verübt, ansonsten aber einem einsamen isolierten Tagesrhythmus nachgeht. Die Frage, die der Film stellt ist, was passiert, wenn sich so diesem Mann eine Frau nähert. Und dann noch eine Frau, die das genaue emotionale Gegenteil von ihm ist. Die Erforschung dieser beiden kollidierenden Extreme ist der Kern der Geschichte. Kann Liebe seine Sucht nach Gewalt heilen? Kann es für Daniel und Jana ein Happy End geben?
Von Anfang an war mir wichtig, dass DISTANZ immer eine präzise Beobachtung bleibt. Denn nur aus der Entfernung kann sich der Zuschauer sein eigenes, unabhängiges Bild über die Hauptfigur und seine Handlungen machen. Darum versuche ich, auf jede Form von dramaturgischer oder filmischer Interpretation zu verzichten. Eine simple Erklärung des „Warum“ würde das Psychogramm von Daniel Bauer und Jana Wallat sofort entkräften. Objektivität und Konsequenz sind in der Inszenierung das entscheidende und wichtigste Element. Das kühle Innere und die Methodik der Hauptfigur finden sich dabei in der stilisierten, klaren Visualität und dem hypnotischen Rhythmus der Bilder wieder.
DISTANZ soll eine Geschichte von existenzialistischen Konflikten und bedingungsloser Liebe erzählen, die den Zuschauer gleichzeitig berührt und nachhaltig verstört.
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