"Thomas Sieben inszeniert einen verstörenden und zugleich liebenswerten Film, der den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute in seinen Bann zieht. Er beobachtet präzise und schildert ohne die seelischen Vorgänge des Protagonisten zu psychologisieren."
Filmreporter.de
"Was zählt, ist minutiöse Beobachtung, und dass dieses minimalistische Konzept aufgeht, liegt vor allem an Ken Duken, der diesen gestörten Mann mit der Intensität des jungen Kevin Bacon spielt.."
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
"Distanz ist ein gewichtiges Debüt und ein Film, der zeigt, dass beeindruckendes Kino durchaus aus Deutschland kommen kann."
Cineasten-treff
"Übrig bleibt in diesem herausragenden, ungewöhnlichen, kleinen bösen Film die nun nach innen gewendete, zur Erstarrung gewordene Angst. "
Deutschlandfunk / Telepolis |
"Er [Ken Duken] spielt den Soziopathen zurückgenommen und mit leerem Blick als wortkargen Mann ohne Eigenschaften und wirkt, ebenso wie der gesamte Film, gerade deshalb so nachhaltig verstörend, weil er dem Zuschauer einfache Erklärungsmuster vorenthält."
Welt-Online
"Ohnmächtig sieht man Daniel zu, möchte ihn an den Schultern packen und durchschütteln. Das wiederum schafft nicht jeder Film. "Distanz" mag zwar anstrengend, wenig unterhaltsam und trotz kurzer 82 Minuten Laufzeit langatmig sein. Doch dank hervorragender Schauspieler und sauberer Inszenierung ist es ein glänzend gelungenes Experiment."
Spiegel-Online
"Eine extreme Produktion, präzise inszeniert, eindringlich gespielt. Ihre moralische Unentschiedenheit dürfte indes zum Widerspruch reizen. Ein wichtiger Film."
RP Online |